Pferdewetten

Wir geben dir einen Überblick was es zu beachten gilt, bevor du deine Online Pferdewetten abschliesst. Alles über die besten Wettanbieter, Erklärungen über Pferdewetten und Pferderennen und welche Strategien für Pferdewetten sinnvoll sind, findest du im folgenden Text.

Beste Pferdewetten Anbieter 2022

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Online Pferdewetten Vorteile

Pferderennen und Pferdewetten sind unter anderem auch so beliebt, weil sie grundsätzlich sehr leicht zu verstehen sind. Man wettet auf den Sieg oder die Platzierung eines Pferdes und je nach Rennausgang gewinnt der Wettschein oder er verliert.

Die Faszination von Pferdewetten liegt auch in den hohen Quoten und daraus resultierenden grossen Gewinnen. Spannung und Nervenkitzel sind hier garantiert. Insbesondere zu den grossen Events warten in der Regel auch tolle Promotionen.

Alle Vorteile nochmals im Überblick:

Hohe Quoten
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Leicht verständlich
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Pferdewetten Erklärung

Pferdewetten haben eine lange Geschichte und daher können einige Begriffe rund um die Pferderennen etwas veraltet oder zumindest wie Fachjargon wirken. Doch da nicht nur Experten Spass am Pferdewetten haben, wollen wir die grundsätzlichen Abläufe, Unterschiede und Details von Pferderennen erklären.

Wie funktionieren Pferdewetten?

Auch wenn man online nicht direkt am Geschehen dabei ist und sich so keinen eigenen Eindruck von den Pferden beim Einreiten machen kann, findest du viele Informationen über Rennen, Pferd und Reiter. Um diese auch vollständig verstehen zu können, klären wir einige grundlegenden Begriffe.

Was bedeutet Offen, Gestartet und Endgültig?

Diese drei Begriffe stehen für den Status des Rennens. So lange ein Pferderennen noch nicht begonnen hat und Wetten ohne Probleme abgegeben werden können, ist der Status auf “Offen” gestellt.

Sobald die Tore geöffnet und die Rennpferde unterwegs sind, gilt das Rennen als “Gestartet”. Wetten können nur noch in Ausnahmefällen als Live Wetten platziert werden.

Mit dem Status “Endgültig” steht das offizielle Endergebnis fest. Endgültig sind die Rennen, sobald die unabhängigen Rennleiter den Ausgang des Pferderennens bestätigt haben. Erst dann rechnen die Buchmacher auch die eingegangenen Wetten aus.

Was ist eine Racecard?

Die wichtigsten Informationen für deine Wettabgabe findest du auf der Racecard. Hier stellen die Buchmacher detaillierte Informationen und Statistiken über die Pferde bereit. In vielen Fällen gibt es dazu noch zusätzliche Auflistungen über die Erfolge des Jockeys, der Trainer oder des Gestüts.

Hierzu zählen beispielsweise die aktuelle Form des Tieres, die Ergebnisse der letzten Rennen, die Erfahrung des Jockeys, der Untergrund oder die Distanz. Vor allem der Untergrund und die Distanz sind dabei zwei Faktoren, die häufig mal unterschätzt werden. Ähnlich wie etwa beim Tennis gibt es auch im Pferderennsport Tiere, die Rasen bevorzugen und Tiere, die ihre Stärken auf Sand haben. Genauso verhält es sich mit den Distanzen. Auch hier gibt es Pferde, die eher zu den Sprintern gehören und andere, die für die langen Distanzen gemacht sind.

Um alle Informationen der Racecard auch korrekt lesen zu können, analysieren wir folgende ausgedachte Racecard: 1F6/9BU-0P7/304.

Was genau versteckt sich nun aber hinter dieser Kombination aus Zahlen, Buchstaben und Zeichen? Eine Legende hilft zur Veranschaulichung:

  • 1-9: diesen Rang hat das Pferd in den jeweiligen Rennen belegt
  • 0: das Pferd landete jenseits der Top Neun
  • P: Pulled Up (das Pferd hat das Rennen vorzeitig beendet)
  • R: Refusal (das Pferd wurde von der Jury abgelehnt)
  • F: Fall (das Pferd ist gestürzt)
  • B: Brought Down (Abwurf des Jockeys)
  • U: Unseated Ride (im Ziel ohne Jockey eingetroffen)
  • – : Jahreswechsel
  • / : Saisonwechsel (Der Wechsel von Gras auf Sand)

Für unsere Racecard bedeutet das nun folgendes: In der ersten Saison hat das Pferd ein Rennen gewonnen (1), ist einmal gestürzt (F) und wurde einmal Sechster (6). Mit dem Wechsel des Untergrundes (/) lief es dann etwas schlechter. Einem neunten Platz (9) folgten ein Abwurf des Jockeys (B) sowie einmal ein Einlauf im Ziel ohne Jockey (U). Auch mit dem Jahreswechsel (-) wurde es nicht wirklich besser. Das Pferd ist einmal ausserhalb der Top 9 (0) angekommen, einmal gar nicht im Ziel angekommen (P) und einmal auf Rang 7 (7) gelandet. Mit dem erneuten Saisonwechsel und dem anderen Untergrund konnten nun noch ein Dritter (3) und ein vierter (4) Rang erzielt werden, während die Top 9 (0) nur einmal verfehlt wurde.

An dieser hypothetischen Racecard kann man nun schon erkennen, dass dem Pferd ein Untergrund besser liegt als der andere. Generell lassen sich aus der Racecard sehr viele Rückschlüsse ziehen. Wer etwas Zeit investiert, der kann direkt erkennen, welche Wetten sich wirklich lohnen oder von welchem Pferd man tendenziell die Finger lassen sollte.

Was ist der Unterschied zwischen Galopp- und Trabrennen?

Galopp- und Trabrennen unterscheiden sich vor allem in der Gangart der Pferde. Galopprennen sind dabei die ursprüngliche Form der Pferdewetten. Galopp ist die schnellste Gangart. Rennen im Galopp werden daher grundsätzlich ohne Hindernisse ausgeführt. Diese Form von Pferderennen werden auch Flat-Rennen genannt.

Galopprennen sind in Europa am populärsten. Gleichzeitig sind diese Wettkämpfe auch immer wieder von Überraschungen geprägt. Bei Galopprennen kommt es mehr auf die Power an als auf Geschick. Daher kommt es häufiger auch mal zu Aussenseiter Siegen mit hohen Quoten.

Bei Trabrennen dagegen spielt die Technik und das Zusammenspiel zwischen Pferd und Jockey eine grössere Rolle. Was alle Trabrennen gemein haben, ist die Gangart Trab. Diese darf nicht verändert werden. Es folgt eine Disqualifizierung wenn das Pferd in den schnelleren Galopp übergehen sollte. Normalerweise werden Trabrennen mehrere Runden abgehalten. Das macht es für Pferd und Jockey schwieriger, da so dauerhaft ein und derselbe Laufstil beibehalten werden muss.

Zusätzlich gibt es bei Trabrennen noch die Ausprägung mit einem Sulky, wodurch das Rennen noch einmal eine weitere, für die Jockeys schwierigere Komponente dazu bekommt. Sulkyrennen sind in der Schweiz und Europa eher unpopulär. Vor allem in den USA und in Asien wird viel mit Sulky geritten, deshalb sind dort auch die Wettmöglichkeiten auf diese Wettkampfart deutlich stärker vertreten.

Pferdewetten Glossar

Jockey – Reiter der Pferde

Sulky – ein Gespann, das vom Pferd gezogen wird – kommt nur bei Trabrennen zum Einsatz

A-Bahnen –  auf A-Bahnen werden normalerweise die höchsten Preisgelder vergeben

B-Bahnen – auf B-Bahnen sind die Preisgelder niedriger und es gibt weniger Renntage

Blacktype-Rennen (nur bei Galopp-Rennen) – bei Blacktype-Rennen handelt es sich um Gruppen- und Listenrennen – das Pferd wird in schwarzen Buchstaben fett gedruckt hervorgehoben

Flat-Racing (nur bei Galopp-Rennen) – einfachste Rennform, keine Hindernisse befinden sich auf der Laufbahn

Heat-Rennen (nur bei Trabrennen) – mehrere Durchläufe finden statt, die ein Gesamtergebnis erhalten

Hindernisrennen (auch Steeplechase genannt) – es handelt sich hierbei entweder um Jagd- oder Hürdenrennen – die Pferde müssen verschiedene Hindernisse bewältigen

Derby  – das Derby ist die klassische Renndistanz – 1,5 Meilen bzw. 2,4 KM müssen zurückgelegt werden

Maiden – übersetzt bedeutet dieses Wort soviel wie “jungfräulich” – bei diesen Wettkämpfen treten nur Pferde an, die noch an einem Rennen teilgenommen haben

NAP – der NAP ist ein Expertentipp, oft unter der Rubrik “Tagestipp” zu finden – speziell für Anfänger zu empfehlen

Racecar –  deine Aufstellung der derzeitigen Form des Pferdes anhand einer übersichtlichen Statistik – eine genauere Erklärung dazu folgt weiter unten

Totalisator –  Quote, die allein von den Tippern beeinflusst wird – ein Prozentsatz der Wetteinsätze wird an Pferdebesitzer und Züchter ausgeschüttet

Dead Heat –  auch Totes Rennen oder TR genannt – laufen zwei oder mehr Pferde ohne erkennbaren Vorteil ins Ziel, wird die Quote auf den halbierten Einsatz ausgezahlt

Welche Art von Pferderennen gibt es?

Auch wenn Galopp- und Trabrennen die mit Abstand beliebtesten Pferderennen sind, gibt es noch zahlreiche weitere Arten, die du bei den Wettanbietern finden kannst. Die wichtigsten sind ergänzend zu den bereits aufgezählten Rennarten folgend kurz erklärt:

  • Passrennen: Bei diesem Rennen ist nur die Laufart “Pass” erlaubt. Die Pferdebeine müssen dabei in einer Linie den Boden berühren. Nichtbefolgen führt zur Disqualifikation.
  • Töltrennen: Nur die Laufart “Tölt” ist erlaubt. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass es sich um ein Laufen ohne Schwebephase handelt. Die Rhythmik ist hier entscheidend. Die Pferde werden disqualifiziert, wenn sie nicht sauber “tölten”.
  • Cross-Country: Wie es der Name schon durchscheinen lässt – es handelt sich um eine Art natürliches Hindernis-Rennen. Die Pferde müssen hier Flüsse durchlaufen, Hecken überspringen, etc.
  • Ausgleichsrennen: Das Teilnehmerfeld soll möglichst gleichmäßig aufgestellt werden. Aus diesem Grund werden starke Pferde mit Gewichten ausgestattet, sodass alle gleiche Chancen auf den Sieg besitzen.

Vor allem die Ausgleichsrennen bieten sehr gute Quoten. Das liegt daran, dass durch die zusätzlichen Gewichte das Feld komplett unberechenbar ist. Wenn du hier den richtigen Riecher hast, sind grosse Gewinne möglich.

Auf was kann man bei Pferderennen wetten?

Bei den zahlreichen verschiedenen Wettmärkten für Pferderennen ist es nicht einfach den Überblick zu behalten. Insbesondere Neueinsteiger können hier vom Angebot überwältigt werden. Um die passende Pferdewetten zu finden, haben wir dir die wichtigsten und beliebtesten Wettarten für Pferderennen zusammengestellt.

Siegwette

Die klassischste aller Pferdewetten. Die Wetten werden auf den Sieger des Rennens abgegeben. Gewinnt dein Pferd, gewinnst du die Wette. Gewinnt es nicht, verlierst du den kompletten Einsatz. Hier verrät ein Blick auf die Racecard ob ein Pferd das Zeug hat zu gewinnen oder ob sich ein Einsatz eher nicht lohnt.

Place

Neben der Siegwetten ist die Place Wette sehr populär. Hierbei sicherst du dich ab und wettest ob dein Pferd Erster oder Zweiter wird. Die Quoten sind etwas schwächer als bei der Siegwette, die Chance auf einen Gewinn sind dafür deutlich höher.

Platzwette

Im Gegensatz zur Siegwette reicht es bei der Platzwette wenn dein Pferd aufs Treppchen kommt. Erreicht das Pferd die Top3 bekommst du Gewinne ausgezahlt. Aufgrund der deutlichen höheren Gewinnwahrscheinlichkeit sind die Quoten hier niedriger als bei der Siegwette. Dennoch kann sich eine Platzwette lohnen. Vor allem wenn du dir nicht komplett sicher bist oder die Konkurrenz sehr stark ist. Die Platzwette ist auch für Neulinge sehr interessant, da die Gewinnmöglichkeiten deutlich grösser sind.

Platz Zwilling

Um eine Pferdewette auf den Platz Zwilling zu gewinnen, musst du zwei der Top3 Pferde des jeweiligen Rennens richtig tippen. Reihenfolge und genaue Platzierungen sind dabei egal. Die Quoten sind hier höher als bei der normalen Platzwette. Die Platz Zwilling Wette ist vor allem dann interessant, wenn es drei klare Favoriten neben vielen deutlichen Aussenseitern gibt. So verminderst du das Risiko einer Siegwette und erhöhst die Gewinne im Vergleich zu einer einfachen Platzwette.

Zweierwette / Exacta

Wer sich besonders sicher ist und hohe Gewinne anpeilt, für den ist die Exacta Wette oder auch Zweierwette geeignet. Hierbei wettest du darauf in welcher genauen Reihenfolge die Pferde auf den Rängen 1 und 2 einlaufen. Sowohl Pferde als auch Reihenfolge sind richtig voraus zu sehen.

Dreierwette / Trifecta

Eher etwas für Profis von Pferdewetten ist die Trifecta Wette oder auch Dreierwette. Als Erweiterung zur Zweierwette musst du hier die ersten drei Pferde in der korrekten Reihenfolge bestimmen. Für Profis ist diese Wettart daher so beliebt, weil die Quoten unglaublich gross sind. Neueinsteigern empfehlen wir von Dreierwetten abzusehen, denn die Wette ist verloren sobald nur ein Pferd nicht auf dem exakten Rang einläuft.

Win-Place-Show

Wenn du einen besonders klaren Favoriten hast, kann sich die Win-Place-Show Wette lohnen. Hierbei es sich im Prinzip um drei einzelne Wetten auf das gleiche Pferd. Mit dieser Wettart wettest du darauf, dass dein Pferd als Erster (Win), Zweiter (Place) oder Dritter (Show) einläuft. Der Vorteil an dieser Wette ist, dass die Quoten miteinander kombiniert werden und so extrem hohe Gewinne möglich sind. Dabei gilt: Kommt das Pferd tatsächlich als Erstes ins Ziel erhältst du Gewinne aus allen drei Wetten. Wird das Pferd Zweiter, werden die Gewinne aus Place und Show ausgezahlt. Lediglich den Gewinn aus der Show Wette gibt es, wenn das Pferd Dritter wird.

Beachten musst du hier, dass es sich um drei Wetten handelt und dementsprechend auch der Einsatz dreimal berechnet wird.

Each Way Wetten

Each Way Wetten sind im Prinzip zwei einzelne Wetten, mit denen du deinen Favoriten absicherst. Du platzierst eine Siegwette, aber gleichzeitig wettest du noch darauf, dass dein Pferd zumindest unter die ersten 2/3/4 kommt. Wie viele Plätze bei einem Each Way in Frage kommen, wird auch immer mit angegeben. Bei Pferderennen sind Each Way Wetten in der Regel aber für die ersten 3 Plätze ausgelegt.

Läuft dein Pferd nun als erstes ins Ziel, erhältst du die Gewinne aus beiden Wetten. Schafft dein Pferd “nur” die erforderliche Platzierung hinter dem Sieger, so gibt es zumindest noch die Auszahlungen aus der Platzwette.

Handicap Wette

Die Handicap Wette bei Pferderennen funktioniert etwas anders als man das beispielsweise von vielen Ballsportarten gewohnt ist. Um den Pferden ein Handicap aufzuerlegen, werden schnelle Pferde der Vorsaison mit zusätzlichen Gewichten ausgestattet. Damit erhöht sich die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes und die Quoten steigen. Bei Trabrennen kommt es auch vor, dass die Pferde aus der zweiten Reihe starten und damit eine längere Distanz bewältigen müssen. Handicap Wetten sind im Pferdesport nicht so häufig zu finden wie in anderen Sportarten. Das liegt vor allem daran, dass die “Ausgleichsrennen” eher selten sind.

Ita & Trita

Auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Bezeichnungen sind Ita & Trita.Hierbei handelt es sich um exakte Wetten auf den zweiten (Ita) und dritten (Trita) Platz. Ähnlich wie bei einer Siegwette wettest du hier auf den korrekten Einlauf eines einzelnen Pferdes. Ita & Trita Wetten können lohnenswert sein, wenn du auf der Racecard erkennst, dass ein Pferd fast immer auf Rang 2 oder 3 einläuft oder wenn es einen ganz klaren Favoriten gibt und eine Siegwette damit wegfällt.

Outright Wetten

Langzeitwetten sind im Pferdesport eher unüblich. Hier wettest du auf beispielsweise darauf, welcher Jockey in einer Saison oder in einem Event die meisten Siege holt. Auf die grossen Events wie Cheltenham oder dem Grand National werden Outrights auf den Sieg im höchstdotierten Rennen ebenfalls schon lange im Voraus angeboten. Da bei Pferderennen im Laufe einer Saison aber so viel passieren kann, raten wir vor allem Neulingen davon ab Outright Wetten abzuschliessen.

Was sind Gruppen- und Listenrennen?

Hinter der Bezeichnung Gruppen- oder Listenrennen versteckt sich im Prinzip die Stärke der teilnehmenden Pferde. Die Gruppenrennen sind dabei die Pferderennen der höchsten Kategorie. Aufgeteilt sind die Gruppenrennen in drei verschiedene Klassen die mit den römischen Ziffern I, II, III kategorisiert sind.

Gruppe I bezeichnet die stärksten und schnellsten Pferde. Rennen dieser Kategorie erreichen die grösste Aufmerksamkeit und erzielen auch die höchsten Preisgelder. Klar, das hier nur die erfolgreichsten Rennpferde an den Start gebracht werden.

Listenrennen könnte man dagegen als Qualifikationen bezeichnen. Hier treten vornehmlich junge und unerfahrene Pferde an. Siege hier steigern den Marktwert und erhöhen die Chancen auf die Aufnahme in Gruppenrennen.

Für Pferdewetten sind Listenrennen sehr unberechenbar. Die Schwankungen der Pferde sind weitaus höher und generell fehlen Erfahrungswerte zur Einschätzung. Aussenseiter Tipps haben hier deutlich häufiger gute Gewinnchancen.

Was ist ein totes Rennen?

Ein totes Rennen bei Pferdewetten ist sozusagen ein “Unentschieden”. Laufen die ersten beiden oder mehr Pferde gleichzeitig ins Ziel, wird ein Rennen als totes Rennen gewertet. Das heißt Gewinne werden von den Buchmachern entsprechend geteilt. Tote Rennen findest du bei vielen Buchmachern und in Ergebnislisten häufig auch unter dem englischen Begriff “Dead Heat”. Sie kommen zustande, wenn selbst das Foto Finish keinen eindeutigen Sieger ausmachen kann.

Woher kommen die Quoten bei Pferderennen?

Für Online Pferdewetten wird die Mehrheit der Quoten direkt von den jeweiligen Wettanbietern bereitgestellt. Hier ist das Prinzip das gleiche wie bei allen anderen Sportarten auch. Der Buchmacher und seine Trader berechnen aufgrund eigener Erfahrungen, der aktuellen Form und den letzten Ergebnisse seine eigenen Quoten. Diese werden schon lange vor dem jeweiligen Rennen bereitgestellt und ändern sich nur noch geringfügig.

Totalisator Wetten

Bei Totalisator Wetten, wettest du nicht gegen den Buchmacher sondern gegen andere Mitspieler. Dadurch, dass die Quoten massgeblich von den Einsätzen aller Spieler abhängig sind, stehen die Quoten erst kurz vor Rennbeginn fest.

Die Quote berechnet sich dabei aus der Summe aller Einsätze.

Ein Beispiel:

  • Auf das Siegerpferd Pferd 1 wurden 10.000 CHF gesetzt, insgesamt wurden 20.000 CHF gesetzt. 
  • Von diesem gesamten Pool behält der Veranstalter des Rennens nun ein gewissen Prozentsatz. Für unser Beispiel 10%, also 2.000 CHF.
  • Die Quote berechnet sich nun aus dem verbliebenen Gesamtpreis von 18.000 CHF und dem Einsatz auf das Siegerpferd: 18.000/10.000 = 1.80. 
  • Hast du jetzt also 10 CHF auf Pferd 1 gesetzt, erhältst du 18 CHF als Gewinn zurück. 

Welche Quoten gibt es bei Pferderennen?

Bei Pferdewetten gibt es verschiedene Quoten-Arten, auf die man setzen kann. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Folgende Quoten gibt es bei Pferderennen:

Quotenart Beschreibung
Vorquote / Vortagesquote Die Quoten werden deutlich im Vorfeld bekannt gegeben. Spätestens einen Tag vor Rennbeginn. Diese können sich allerdings noch verändern.
Tagesquote Am Morgen des Renntages wird die Tagesquote bekannt gegeben. Auch hier kann sich die Quote bis zum Rennen noch verändern.
Startquote Zum Zeitpunkt der Tippabgabe auf die Startquote, ist diese Quote nicht bekannt. Die Buchmacher geben die Quote erst bei Start des Rennens bekannt – doch dann kann man nicht mehr setzen. Du tippst also “blind” auf eine Quote. Diese Quoten Art ist eher was für Profis, die keinen wirklichen Anhaltspunkt mehr benötigen.
Festkurswette Diese Quote ist anders als seine Vorgänger nicht veränderlich. Wer hier die Tagesform kennt, kann hervorragende Quoten spielen. Vor allem, wenn die Favoriten schwächeln sollten.

Bei all den veränderlichen Quoten, ist es natürlich schwierig zu verstehen, wann der beste Zeitpunkt und welches die beste Quoten Form ist. Grundsätzlich sollte man sich hier an der Eventualquote orientieren. Diese ändert sich regelmäßig und zeigt das Verhalten der Tipper auf die klassische Siegwette. Auch Expertentipps können die eigene Meinung bestätigen.

Was sind PMU Rennen?

PMU steht für Pari Mutuel Urbain – dabei handelt es sich um den Namen des führenden Anbieters für Pferdewetten in Europa.

Der Anbieter ist in den 1930er Jahren in Frankreich gegründet worden und ermöglicht es, dass Wetten nicht nur über das Rennwett- und Lotteriegesetz abgegeben, sondern auch in Frankreich über den eigenen PMU-Kanal platziert werden können.

Der Vorteil: Die Wettquoten sind stabiler, in den Augen der Wettgemeinde auch besser.

Dadurch, dass sowohl die Schweiz als auch Deutschland mit PMU kooperieren, bekommt man über PMU ein sehr breites Angebot an verschiedensten Pferderennen angeboten. Neben Galopp- und Trabrennen sind auch verschiedenste Hindernisläufe im Angebot vertreten.

Pferdewetten Tipps

Eine der grundlegendsten Tipps für Pferdewetten ist es sich einzulesen. Die Analyse an Informationen ist für kaum eine andere Sportart so wichtig wie für Pferderennen.

Rund um die Veranstaltungen gibt es vieles zu berücksichtigen. Dazu zählen unter anderem die aktuelle Form des Tieres, die Ergebnisse der letzten Rennen, die Form und die Erfahrung des Jockeys, der Untergrund oder die Distanz. Wer wirklich so etwas wie Sicherheit bei der Abgabe der Tipps haben will, der muss Statistiken wälzen.

Grundsätzlich die wichtigsten Pferdewetten Tipps für erfolgreiche Wetten sind:

  • sich ausführlich einlesen
  • Festkurswette spielen
  • deutschsprachigen Anbieter wählen
  • Racecards studieren
  • Favoriten auswählen
  • Kontrahenten analysieren
  • Siegwette spielen
  • Gruppenrennen den Listenrennen vorziehen

Mit diesen Pferdewetten Tipps lassen sich einige Risikofaktoren schon mal ausschliessen. Pferderennen sind aber dennoch sehr tagesform abhängig und leben auch von ihrer Unberechenbarkeit und der daraus resultierenden Spannung.

Online Pferdewetten – Fazit

Bei Pferdewetten lassen sich mit den richtigen Strategien sehr hohe Gewinne erzielen. Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Rennarten, Wettmärkten und Quoten ist es wichtig sich vorab genau mit der Materie zu beschäftigen.

Sobald man Pferdewetten aber erst einmal verstanden hat, kann man die Fülle an weltweiten Events im Rennkalender nutzen und nahezu täglich Pferderennen verfolgen.

Pferdewetten FAQ - wichtige Fragen und Antworten

Ja, Pferdewetten im Internet sind legal. Nicht alle Buchmacher bieten Pferdewetten allerdings auch an, da es teilweise unklare gesetzliche Regelungen gibt.

Die besten Wettanbieter für Pferdewetten in der Schweiz sind nach unseren Erfahrungen:

Der wichtigste Pferdewetten Tipp ist wohl: Lass dir Zeit und lese dich ein. Nutze alle verfügbaren Informationen vor deiner Wettabgabe. Dazu gibt es noch zahlreiche weitere Tipps mit denen du deine Gewinnchancen erhöhen kannst.

Pferdewetten unterscheiden sich von anderen Sportarten teilweise deutlich. Zu den beliebtesten Wetten zählen die Siegwette und die Each-Way Wetten. Aber auch andere Wettarten bieten teilweise sehr gute Quoten und Gewinnchancen.

gdpr
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